Zwei Fotos der Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes.  Links (Innenaufnahme): Eine Gruppe von sechs Rettungskräften in orange-weißen Einsatzjacken stehen oder knien in einer Fahrzeughalle vor Einsatzfahrzeugen (mit Blaulicht). Zwei Rettungshunde in verschiedenen Rassen (unter anderem Schäferhund-Mischlinge) sitzen oder liegen neben ihren Hundeführern.  Rechts (Außenaufnahme): Dieselbe Gruppe von fünf Rettungskräften und ihren Hunden posieren auf einer nebligen, grünen Wiese. Alle Personen und Hunde schauen in die Kamera. Die Rettungskräfte tragen orangefarbene Kleidung mit reflektierenden Streifen und DRK-Emblemen.
  • Herzlich Willkommen bei der Rettungshundestaffel des DRK Kreisverband Eisenach e.V..


Die Rettungshundestaffel Eisenach wurde am 8.Februar 1997 durch zwölf Hundefreunde aus Eisenach gegründet.

Im Jahr 2022 feierten wir unser 25-jähriges Jubiläum.

Unsere Staffel besteht aus mehreren aktiven Staffelmitgliedern.

Diese bilden ihre Hunde in der Sparte "Fläche“ und „Mantrailing“ aus.

Ansprechpartner

Olf Steinig
Staffelleiter

E-Mail: O.Steinig@KV-Eisenach.DRK.de

Tel.: 0172 2725241

Das sind wir!

  • Ein freundlich lächelnder, kurzhaariger Mann (eine Rettungskraft mit dem Namensschild "O. Steinig") kniet in orangefarbener Einsatzjacke des Deutschen Roten Kreuzes neben einem hellbraunen Golden Retriever Rettungshund. Der Hund steht mit den Vorderpfoten auf einer rustikalen Holzleiter oder einem Zaun und trägt eine reflektierende Weste mit einer Plakette des Roten Kreuzes. Die Szene spielt draußen auf einer Wiese mit Wald im Hintergrund.

    Olf mit Anouk

    - Staffelleitung
    - Ausbilder
    - geprüfter Mantrailer

  • Eine junge blonde Rettungskraft mit dem Namensschild "Marie -Christin Helmrich" steht gestützt auf einer rustikalen Holzleiter eines Hochsitzes in voller orange-grauer Einsatzkleidung des Deutschen Roten Kreuzes. Sie blickt lächelnd in die Kamera. Die Szene findet auf einer von hohem Gras umgebenen Wiese mit sanften Hügeln im Hintergrund unter einem bewölkten Himmel statt.

    Marie

    - Staffelleitung
    - Ausbilderin

  • Eine lächelnde, kurzhaarige Frau (Rettungskraft mit dem Namensschild "Jana-Mary Haußer") in orange-grauer Einsatzkleidung des Deutschen Roten Kreuzes kniet zwischen zwei Weißen Schäferhunden Rettungshunden. Der Hund links ist ein Junghund mit blauer Leine, der direkt in die Kamera blickt. Der Hund rechts ist ein ausgewachsener Weißer Schäferhund, der mit offenem Maul ebenfalls in die Kamera blickt. Alle drei sind auf einer Wiese mit hohem Gras vor einem Waldrand unter bewölktem Himmel.

    Jana mit Loki und Akira

    Akira
    - geprüfter Flächenhund

    Loki
    - Flächenhund i.A.

  • Eine Frau (Rettungskraft mit dem Namensschild "A. Steinig") kniet in orange-grauer Einsatzkleidung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) auf einer trockenen, grasbewachsenen Wiese. Sie umarmt einen mittelgroßen, goldbraunen Harzer Fuchs Rettungshund mit abstehenden Ohren. Der Hund trägt ein Geschirr mit dem Roten Kreuz und blickt direkt in die Kamera, ebenso wie die Hundeführerin. Im Hintergrund ist ein Waldrand unter einem bewölkten Himmel zu sehen.

    Anja mit Cleo
            
    - Flächenhund i.A. 

  • Eine lächelnde, blonde Frau (Rettungskraft) in orange-grauer Einsatzjacke des Deutschen Roten Kreuzes kniet auf einer Wiese neben einem silbrigen Weimaraner Rettungshund. Dieser sitzt ruhig und trägt ein rot-weißes Geschirr mit dem Roten Kreuz. Die Frau legt ihre Hand auf den Rücken des Hundes. Die Szene spielt im Freien vor einem dunklen Waldrand unter einem bewölkten Himmel.

    Manuela mit Klara

    - Flächenhund i.A.
     

    Eine junge, blonde Frau (Rettungskraft mit dem Namensschild "Deubel") steht in orange-grauer Einsatzkleidung des Deutschen Roten Kreuzes auf einer Wiese. Sie lächelt in die Kamera. Neben ihr steht ein großer, langhaariger, braun-schwarz gefärbte Gelbbacke Rettungshund, der zur Seite blickt. Der Hund trägt ein weißes Geschirr mit dem Aufdruck "Rettungshundestaffel" und dem Roten Kreuz. Im Hintergrund ist ein Waldrand unter einem bewölkten Himmel zu sehen.

    Isabel mit Ace

    - Flächenhund i.A.

  • Eine lächelnde Frau (Rettungskraft) in orange-grauer Einsatzkleidung des Deutschen Roten Kreuzes sitzt auf einer Sprosse einer hohen, dunklen Holzleiter, die zu einem Hochsitz führt. Neben ihr sitzt ein großer, schwarzer Schäferhund Rettungshund mit abstehenden Ohren und geöffnetem Maul. Die Szene ist im Freien auf einer trockenen Wiese vor einem Waldrand und unter einem dramatisch bewölkten Himmel aufgenommen.

    Annegreth mit Gizmo

    - Mantrailer i.A. 
     

    Nahaufnahme eines jungen Mannes (Rettungskraft) mit hellem Haar, das zu einem Zopf zusammengebunden ist. Er hockt lächelnd auf einer Wiese und trägt eine leuchtend orange-graue Einsatzjacke des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mit reflektierenden Streifen. Die Sonne scheint auf ihn, und der Hintergrund ist ein unscharfes, sonniges Feld.

    Peter

    - Helfer


Was versteckt sich hinter dem Begriff „Rettungshundestaffel“ und wann kommen wir zum Einsatz?
Die Rettungshundestaffel wird durch die zuständigen Behörden (Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr) alarmiert. Dies geschieht, wenn eine Person vermisst oder verunglückt ist und technische sowie menschliche Mittel nicht mehr ausreichend sind, um eine einwandfreie Absuche zu gewährleisten. Dies kann passieren, wenn Senioren oder Kinder von ihrer Wohnanschrift abgängig sind (Mantrailer), ein Pilzsammler im Wald nicht mehr Nachhause findet oder ein Wanderer im Wald verunglückt (Flächensuchhunde).  Ebenfalls kommen Rettungshundestaffeln zum Einsatz, wenn Häuser, aufgrund von Naturkatastrophen einstürzen (Trümmersuchhunde) oder Lawinen in alpinen Gebieten Ski- oder Wanderwege verschütten (Lawinensuchhunde).    In unserer Staffel bieten wir momentan zwei Sparten zur Ausbildung an:   Wir bilden zum einen in der Sparte „Mantrailing“ und zum anderen in der Sparte „Flächensuche“ aus.    In unserer Staffel werden derzeit zwei Mantrailer ausgebildet. Als Flächensuchhunde haben wir derzeit drei geprüfte Hundeteams und 8 Flächensuchhundeanwärter.   
Was ist ein Flächensuchhund?
Eine Rettungshundeführerin des Deutschen Roten Kreuzes in einer leuchtend orange-roten Einsatzjacke trainiert mit ihrem hellen Rettungshund am Waldrand. Sie beugt sich über den Hund, der ein weißes Geschirr mit dem roten Kreuz trägt, und gibt ihm mit der flachen Hand ein Signal. Die Szene findet auf einer herbstlichen Wiese vor einem dichten Hintergrund aus kahlen Bäumen statt. Das Bild zeigt die enge Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier im Rettungswesen.
Der Flächensuchhund kommt zum Einsatz, wenn in einem weitläufigem Wald- Wiesen oder Feldgebiet eine vermisste Person verschwunden ist. Die Flächen können hierbei unterschiedliche Größen, Formen und Bewuchs aufweisen. Die Fläche wird durch die zuständige Einsatzleitung bestimmt und ist meistens ein erstes Indiz dafür, dass sich die Person in diesen Gebieten aufgehalten haben könnte.  
Die Rückenansicht einer Frau, die gemeinsam mit einem kleinen weißen Hund einen schattigen, mit Laub bedeckten Waldweg entlangläuft. Der Hund trägt ein weißes Geschirr mit dem markanten roten Kreuz des Deutschen Roten Kreuzes. Die Frau trägt eine dunkle Hose und eine olivgrüne Weste über einem schwarzen Langarmshirt. Das dichte Blätterdach der Bäume lässt Sonnenlicht punktweise auf den Boden fallen und erzeugt eine ruhige Waldatmosphäre während des Trainings.
Die Hunde suchen in den Gebieten nach menschlichem Geruch und stöbern diese mit Hilfe des Hundeführers auf. Die Flächensuchhunde können durch „Verbellen“ oder einem „Freiverweis“ die Personen im Gebiet anzeigen. Auch große Ablenkungen, wie bspw. Wildwechsel oder anderen Hunde im Suchgebiet, dürfen ihn nicht an der Erfüllung seiner Arbeit und Aufgabe hindern. Aus diesem Grund ist ein zuverlässiger und arbeitswilliger Hund unabdingbar.  
Seitenansicht eines weißen DRK-Transporters, der auf einem Schotterplatz parkt. Auf der Beifahrertür ist das Logo des Deutschen Roten Kreuzes zu sehen. Im hinteren Fenster spiegelt sich der blaue Himmel mit weißen Wolken; zudem klebt dort ein runder Aufkleber der Rettungshundestaffel mit einem Hundekopf-Symbol. Im Hintergrund erstreckt sich eine ruhige Wasserfläche unter einem weiten Himmel, gesäumt von grünen Ufern. Das Bild vermittelt Einsatzbereitschaft in einer friedlichen Naturkulisse.
Deshalb trainieren wir regelmäßig in unterschiedlichen Gebieten und Geländen in und um Eisenach/Gotha herum. Unsere Hunde sind deshalb in der Lage, unabhängig von Geländeformen mit großer Ausdauer zu suchen. Hierbei spielen weder der dichte Bewuchs des Gebietes noch steile abfallende Gelände ein Hindernis dar. Flächensuchhunde suchen ein vorgegebenes Suchgebiet bei Tag und Nacht gleich zuverlässig ab. Die Ausbildung dauert hierbei ca. 2 Jahre. Wenn man die Rettungshundeprüfung gem. GemPPO geschafft hat, darf man mit seinem Hund in den Einsatz. 
Was ist ein Mantrailer?
Eine Rettungshundeführerin des Deutschen Roten Kreuzes in leuchtend orange-blauer Einsatzkleidung arbeitet mit einem Deutschen Schäferhund auf einem öffentlichen Platz. Sie trägt eine dunkle Mütze und beugt sich konzentriert zu dem Hund herab, während sie eine lange Leine in den Händen hält. Im Hintergrund sind historische Torbögen aus Stein und eine rote Informationsstele zu sehen. Die Szene zeigt das Training der Flächen- oder Personensuche in einer urbanen Umgebung.
Der Mantrailer kommt zum Einsatz, wenn eine einzelne Person abgängig ist. Diese suchen demnach einen „Individualgeruch“ der jeweiligen vermissten Person. Den Suchauftrag erhält der Hund anhand eines Gegenstandes, an dem der Geruch der vermissten Person haftet. In der Regel beginnt die Suche an der Stelle, an der die Person zuverlässig das letzte Mal gesehen wurde oder losgegangen ist. Ab dieser Position verfolgt der Mantrailer die Spur der Person. 
Ein Rettungshundeführer des Deutschen Roten Kreuzes führt einen Golden Retriever an einer langen, blauen Leine über eine gepflasterte Straße. Der Mann trägt die offizielle Einsatzkleidung in leuchtendem Orange mit reflektierenden Streifen und dem DRK-Logo am Ärmel. Der Hund trägt ein spezielles Suchgeschirr mit Leuchtstreifen. Im Hintergrund sind parkende Autos und städtische Gebäude bei Tageslicht zu sehen. Das Bild verdeutlicht die Ausbildung der Hunde für die Personensuche in belebtem Gelände.
Von der menschlichen Haut lösen sich ständig winzige Hautschuppen ab. Auf diesen haften Bakterien der individuellen Hautflora des Menschen, die einen einmaligen Geruch besitzt. Hierbei sind die Hunde in der Lage, diesen Geruch wahrzunehmen und zwischen den Individualgerüchen einzelner Menschen zu differenzieren. In der Sparte „Mantrailing“ ausgebildete Rettungshunde lernen, die Spur eines Menschen anhand dieser mikroskopisch kleinen Zellverbände zu verfolgen. Sie unterscheiden sie von der Spur anderer Menschen und folgen ihr auch durch bewohnte Gebiete.   
Eine Rettungshundeführerin des Deutschen Roten Kreuzes führt einen Deutschen Schäferhund bei einer Suchübung durch eine gepflasterte Straße. Sie trägt eine auffällige orangefarbene Einsatzjacke mit Reflektoren und dem DRK-Logo am Ärmel sowie eine dunkle Stirnband-Mütze. Der Hund läuft konzentriert mit gesenktem Kopf voran und trägt ein dunkles Suchgeschirr. Im Hintergrund sind eine historische Steinfassade und ein Schaufenster mit der Aufschrift „Freie Termine“ zu sehen. Die Szene verdeutlicht die professionelle Arbeit der Rettungshundestaffel im städtischen Raum.
Witterung, Untergrund, Wind, Alter der Spur, Ausbildungsstand und Rasse bestimmen neben vielen weiteren Faktoren den Schwierigkeitsgrad dieser Spur und beeinflussen so die Wahrscheinlichkeit, ob der Hund die ihm gestellte Aufgabe lösen kann oder nicht. Die Ausbildung ist sehr umfangreich. Neben den Schwierigkeiten, die dem Hund während seiner Arbeit auf der Spur begegnen, muss sichergestellt werden, dass der Hund nur die aufgezeigte Spur verfolgt. Auch unter Ablenkung muss der Hund in der Lage sein, die richtige Person anhand des Geruchsbildes zu identifizieren. Er muss zeigen, wenn er die Spur verloren hat, sie plötzlich endet (Person ist in ein Transportmittel wie Bus oder Auto gestiegen) oder sich am Startpunkt gar keine Spur von der vermissten Person befindet. Ablenkungen wie Personenverkehr, andere Hunde oder Wild dürfen ihn nicht an der Erfüllung seiner Aufgabe hindern. Die Ausbildung dauert hierbei ca. 3 Jahre.    Wenn man die Rettungshundeprüfung gem. PPO geschafft hat, darf man mit seinem Hund in den Einsatz. 
Die Ausbildung
Rückansicht einer DRK-Einsatzkraft in einer leuchtend orangefarbenen Wetterjacke mit Reflektoren und dem Aufdruck „Rettungshundestaffel“. Sie steht an einer großen Holz-Kabeltrommel und sichert einen weißen Hund, der konzentriert von der Trommel auf ein mit Gummimatten belegtes Hindernis herabsteigt. Das Training findet auf einer weitläufigen grünen Wiese unter klarem Himmel statt. Die Szene verdeutlicht die sorgfältige Vorbereitung der Hunde auf schwierige Untergründe im Einsatz.

Wir trainieren donnerstags ab 18.00 Uhr auf dem Übungsplatz in Pferdsdorf. 

Am Wochenende (meistens sonntags) treffen wir uns zuallererst in einer beliebigen Stadt, um mit unseren Mantrailern zu trainieren. Danach fahren wir zusammen in verschiedene Gelände in Eisenach, Gotha oder Umgebung, um unsere Flächensuchhunde zu trainieren.

Aber nicht nur während der Trainingszeiten üben wir mit unseren Hunden, sondern auch auf unseren "Gassirunden".

Dabei üben wir beispielsweise:

· im Bereich der Unterordnung

· das Voraus

· das Schicken auf z.B. Bänke oder Baumstämme

· das Balancieren über Baumstämme, springen über kleine Zäune, begehen von Gitterrosten und Treppen

· Konzentration, Koordination und Kommunikation zwischen Hund und Hundeführer ist die Grundlage der Rettungshundearbeit. 

Die gesamte Arbeit (Konzentration, Laufschema, Sucharbeit, Anzeige, Bewältigung von Hindernissen) wird in spielerischer Art trainiert und positiv bestätigt. Diese Bestätigung kann mit Bewegung, Stimme, Leckerlies und Spielzeug gestaltet werden. Des Weiteren gehört zur Rettungshundeausbildung der Gehorsam/ die Unterordnung und die Geräteausbildung.


Die gesamte Arbeit (Konzentration, Laufschema, Sucharbeit, Anzeige, Bewältigung von Hindernissen) wird in spielerischer Art trainiert und positiv bestätigt. Diese Bestätigung kann mit Bewegung, Stimme, Leckerlies und Spielzeug gestaltet werden. Des Weiteren gehört zur Rettungshundeausbildung der Gehorsam/ die Unterordnung und die Geräteausbildung.  

Hundeführer und Hund bilden eine Einheit.
Nicht nur der Hund muss hierbei Ausdauer und Leistung zeigen. Von seinem Hundeführer wird ebenfalls sehr viel abverlangt, schließlich geht es darum Menschenleben zu retten!   Während der Ausbildungszeit muss der Hundeführer diverse Lehrgänge in unterschiedlichen Zeitabständen besuchen und abschließen.
Eine Frau steht in einem Waldstück und nutzt ein Funkgerät. Sie trägt eine dunkle Outdoor-Jacke mit Kapuze und auffällige, leuchtend blaue Handschuhe. In der rechten Hand hält sie das Mikrofon nah an den Mund, während sie in der linken Hand das Funkgerät hält. Der Hintergrund besteht aus dichtem, blattlosem Geäst und Waldboden mit Moosansatz. Ihr Blick ist konzentriert zur Seite gerichtet. Die Szene verdeutlicht die wichtige Kommunikation und Koordination bei Rettungseinsätzen in unwegsamem Gelände.
Hierbei handelt es sich unter anderem um:   1.    Erste Hilfe - Lehrgang - 9    Unterrichtseinheiten   2.    Sanitätsausbildung - mindestens 48
       Unterrichtseinheiten   3.    Digital-Funk Ausbildung   4.    Ausbildung in Kynologie (Lehre vom Hund)   5.    Ausbildung in der Handhabung von Karte, Kompass und GPS 6.    Einsatztaktik   7.    diverse weitere Fortbildungen, wie DRK Einführungslehrgang, Helferseminare, Seminare zum Thema Stressbewältigung u.ä.     

Des Weiteren spielen die bereits erlernten Themen in der Ausbildung immer wieder eine tragende Rolle und werden regelmäßig durch unsere Trainer wiederholt und verfestigt.    Doch warum machen wir das alles?    Unsere oberste Devise lautet: Menschenleben retten!   Auch während der Ausbildungszeit kann ein Hundeführer (in Ausbildung) für den Einsatz alarmiert werden. Aus diesem Grund ist eine Helferausbildung unabdingbar.   Der Helfer nimmt im Einsatz eine wichtige Funktion ein. Er unterstützt den   Hundeführer und seinen Rettungshund bei der Absuche im Einsatz. Dabei übernimmt er wichtige Funktionen wie den Funkverkehr, die Orientierung, sowie die Verantwortung für die Sicherheit des gesamten Teams während des Einsatzes im zugewiesenen Suchgebiet. Für diese Aufgaben ist beispielsweise der sichere Umgang mit Karte, Kompass und GPS unverzichtbar, um Tag und Nacht eine sichere Orientierung im Gelände zu gewährleisten. 
Eine nah aufgenommene Szene einer herzlich lachenden Rettungshundeführerin des Deutschen Roten Kreuzes, die einen großen weißen Hund auf ihren Schultern trägt. Sie trägt die offizielle orangefarbene Einsatzjacke mit Reflektoren und dem Rundlogo der Rettungshundestaffel sowie ein dunkles Stirnband und eine Brille. Der Hund blickt ruhig zur Seite. Im Hintergrund ist dichtes grünes Gebüsch bei sonnigem Wetter zu sehen. Das Bild strahlt eine tiefe Bindung und Lebensfreude zwischen Mensch und Tier aus.

Nachwuchs ist immer willkommen!

Du interessierst dich für unsere Arbeit und möchtest gerne ein Mitglied unserer Staffel werden? Dann setz dich gerne mit unserer Staffelleitung in Verbindung! (siehe Kontakt).    Du hast dann die Gelegenheit an einem Schnuppertraining mit deinem Hund teilzunehmen.
Weiterhin solltest du dann noch wissen:
Ein weißer Hund balanciert während einer Übung konzentriert auf einer großen Kabeltrommel aus Holz. Eine DRK-Einsatzkraft in leuchtend orangefarbener Uniform mit Reflektoren steht daneben und gibt dem Hund mit flachen Händen ein Signal. Im Hintergrund sind auf einer grünen Wiese weitere Einsatzkräfte unter blauem Himmel mit weißen Wolken zu sehen. Die Szene zeigt das Training von Trittsicherheit und Gehorsam, das für Rettungshunde in schwierigem Gelände unerlässlich ist.

Bitte beachte, dass du während der Teilnahme am Schnuppertraining nicht durch das DRK versichert bist.  

Es können nur Mitglieder aufgenommen werden, die physisch und psychisch belastbar sind und nicht unter schwerwiegenden gesundheitlichen Einschränkungen leiden.  

Dein Hund sollte ein Alter von 2 Jahren nicht überschritten haben, gesund sein und einen Grundgehorsam besitzen. Hunde mit schweren chronischen Erkrankungen des Gelenkapparates, wie z.B. Hüftdysplasie oder Gelenkentzündungen, sind nicht für die Rettungshundearbeit geeignet. 

Außerdem sollte dein Hund ein "aufgewecktes Kerlchen" und keine „Schlaftablette“ sein. Er sollte ein sicheres Wesen haben und ausreichend innerartlich sozialisiert sein. Keinesfalls darf dein Hund Aggressionen gegenüber einem Menschen zeigen.  

Vor dem ersten Schnuppertraining ist es wichtig, dass du nachweisen kannst, dass dein Hund mit den erforderlichen Impfungen auf dem neuesten "Stand" und haftpflichtversichert ist.  

Findest du nach dem Schnuppertraining Gefallen an unserer Arbeit, erhältst du die Möglichkeit während einer Schnupperzeit von zwei Monaten herauszufinden, ob du und dein Hund sich für die Rettungshundearbeit eignen. Hierbei wird nach den zwei Monaten ein Auswertungsgespräch mit den Ausbildern stattfinden. Danach hast du eine Probezeit von vier Monaten mit abschließendem Gespräch mit Staffelleitung und Ausbildern. Während der insgesamt sechs Monate erhältst du einen Staffelpaten, der dir alles Wichtige in den organisatorischen Abläufen innerhalb der Rettungshundestaffel und des DRK Kreisverband Eisenach e.V. erläutert und zeigt.

Du solltest während dieser Zeit für dich entscheiden, ob du den hohen zeitlichen Aufwand für die Ausbildung deines Hundes und dir gewachsen bist. Eine regelmäßige Teilnahme am Training hat oberste Priorität.   

Wir werden während der Probezeit mit dir und deinem Hund einen Eignungstest durchführen, indem dir die Tauglichkeit als Hundeteam zur weiteren Ausbildung bescheinigt wird.  

Des Weiteren ist gut zu wissen, dass wir eng mit anderen Rettungshundestaffeln aus Thüringen zusammenarbeiten und trainieren, so dass es regelmäßig vorkommen wird, dass sich das Training/Seminare über ein ganzes Wochenende, zumindest aber über den ganzen Samstag oder Sonntag erstrecken kann. 

Außerdem haben wir neben unserem Training noch Absicherungen über das DRK zu leisten. Eine Teilnahme an mindestens fünf Absicherungen im Jahr ist hierbei verpflichtend. Dabei kann bspw. der Sommergewinn, die Wartburgkonzerte oder der historische Weihnachtsmarkt auf der Wartburg eine Rolle spielen.  

Hast du immer noch Interesse? 

Na dann... melde dich bei uns!!!  


  • Zum Gedenken unserer geprüften, verstorbenen Rettungshunde.